Podcast vom 16. Juni 2007

Den Podcast gibt es frühestens am Montagabend wieder. Ich muss den nochmal umschneiden. Der Podcast ist korrigiert und wieder online. Vielen Dank an Jens für den Hinweis.

Viel Spaß beim Hören.

Bei 37:30 werde ich als Blogger interviewt. Das ganze ist als Experiment gedacht, damit die Sendung nicht den Eindruck erweckt, zur Verlautbarung der Privatmeinung des Moderators missbraucht zu werden. Wie habt ihr das verstanden?

 
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23 Kommentare zu “Podcast vom 16. Juni 2007”


  1. 1 jens scholz 17. Jun 2007 um 10:35 am

    he, psssssst!
    in eurem mitschnitt ist noch ein doch ganz sicher gar nicht freier titel von dem timberlake-äffchen drin. nicht daß ihr da noch ärger kriegt ;)

  2. 2 holgi 17. Jun 2007 um 1:57 pm

    Sowas passiert, wenn übermüdete Menschen Maschinen bedienen. Danke, ich nehme das File bis Montagabend offline. Vorher kann ich es nicht umschneiden.

  3. 3 Horst (Leben ohne Diät) 17. Jun 2007 um 3:57 pm

    Oh neee…. Jetzt hab ich mich so darauf gefreut, nachdem er vorhin schon da war… hätte mich meine Frau nicht überredet vorher noch zu essen, hätte ich den Podcast nun schon gehört…
    Kommt man irgendwie an den Cache des Popup-Flash-Players… 8-)

  4. 4 holgi 17. Jun 2007 um 4:07 pm

    Der Maggus ist schon am Schneiden dran. Sollte zügig wieder da sein das Dingen.

  5. 5 Marcus Richter 17. Jun 2007 um 4:36 pm

    Hier ist es jetzt mal umgedreht: Komprimieren geht schnell, hochladen dauert ewig. =)

  6. 6 Marcus Richter 17. Jun 2007 um 5:00 pm

    So. Läuft.

  7. 7 stackevil 17. Jun 2007 um 11:18 pm

    jessas ich hab den mit gema muke bekommen

  8. 8 Boogie - slidetone.blog 18. Jun 2007 um 11:33 am

    @ holgi: Wegen “Experiment”: nennt sowas doch bitte das nächstemal “Kommentar”. Das wäre die imho korrekte Bezeichnung und unter einem Kommentar ist _Meinung_ expliziet gefragt und gefordert. So fand ich das doch sehr Wischiewaschie. Erst ankündigen: keinen reinen Pro- und keinen reinen Kontra-Beitrag und schon gar nicht beides, weil keine Zeit dafür und dann doch ein klarer Kontra-Beitrag. Was ich, wenn das Kind den richtigen Namen hat, gut finde (obwohl ich deine Meinung bezüglich der Yahoo Werbung und der Nutzung von Yahoo Diensten nicht teile).

    Ich ahne, es ist ein schwierig Ding, weil Johnny und dich ja auch persönliche Bande verbinden, da tun solche Themen doppelt weh. Aber wenn, dann bitte klar und deutlich kennzeichnen was man macht.

    Ansonsten Gratulation zur tollen Musikauswahl. Hat Spaß gemacht den Podcast zu hören.

  9. 9 mspro 18. Jun 2007 um 12:08 pm

    Die Fragen waren gut. Ein Johnny oder Sascha an der Strippe für die Antworten (oder das Geeier) wären die Sahnehaube gewesen.

  10. 10 holgi 18. Jun 2007 um 1:26 pm

    Boogie, einen Kommentar wollte ich nicht machen, darum haben sind wir erst auf die Idee mit dem Interview gekommen. Und bei einer ethischen Frage eine ausgeglichene Meinung zu haben, habe ich auch noch nicht geschafft, kann ich mir an der Stelle auch nicht wirklich vorstellen, wei der Antrieb, mir Gedanken zum Thema zu machen, schliesslich aus meiner Überzeugung kommt, dass Yahoos Geld für einen Blogger zu schmutzig ist, als dass er es annehmen könnte.

    Und die Musik hat der Ronni ausgewählt. Mist ;)

  11. 11 Boogie - slidetone.blog 18. Jun 2007 um 3:17 pm

    Holgi, die Musik wird ja nicht schlechter, nur weil du sie nicht ausgewählt hast ;) Hat mir diesmal übrigens durch die Bank weg gefallen.

    Was das Interview angeht: ich fand halt die Ankündigung des Interviews etwas sehr Wischiewaschie. Ich bin halt ein Freund der klaren Worte. Aber ich seh auch den Punkt, das ethische Bedenken nicht *neutral* transportiert werden können.

    Was das “schmutzige” Geld angeht (das ich im übrigen ja auch annehme) hab’ ich eine andere Position. Ich versteh deinen Gedanken dahinter, da muß man gar nicht lange drüber debattieren, nur funktioniert bei mir das Argument nicht wirklich, wenn man umsonst für andere Yahoo Dienste wirbt (in dem man den Service einbindet, z.B. Flickr oder del.icio.us) und damit dem Nutzer sagt: Feiner Service, benutzen wir auch und verurteilt wenn jemand, klar als Werbung deklariert, für einen Yahoo Service wirbt und dafür bezahlt wird. Als Leser von Blogs haben diese unbezahlten Empfehlungen einen weit höheren Stellenwert. Letztendlich unterstütze ich damit den Service (und natürlich letztendlich “die da oben bei Yahoo, die menschenverachtende Scheiße in China bauen”) weit wirksamer, als mit der klar gekennzeichneten Werbung. Aber das Thema wird ja schon an vielen anderen Stellen breitgetreten. Was zumindest in einem Punkt gut ist. Ich erinnere mich das Yahoo seit ca. 3 Jahren in der Kritik steht, Flickr auch nicht erst seit gestern bei Yahoo ist und erst jetzt kommt die China Problematik langsam in Klein Bloggersdorf an…

    Oki, nuff said. Die Musik war trotzdem toll ;)

  12. 12 holgi 18. Jun 2007 um 4:01 pm

    Ich hätte aber gerne Lob eingesackt und das gab es nunmal für die Musik ;)

    Der Punkt mit dem Benutzen der Dienste des Bösen (Das lass ich mir schützen. Ist ein Anwalt hier?) und dem Werben fürs das Böse ist tatsächlich ein interessanter.
    Wenn man es ganz runterbricht, ist entweder beides zulässig oder beides unzulässig, weil letztlich sowohl die Nutzung als auch die Werbung für die Nutzung das entsprechende System, in diesem Fall Yahoo und seine Geschäftspolitik, legitimieren.
    Daraus folgt dann, dass man entweder mit dem System einverstanden ist oder eben nicht. Und zwar ganz. Und wie erträglich das System ist, muss zwar jeder mit sich selbst ausmachen, sich aber auch, in diesem Fall, die Frage gefallen lassen, warum ihm die Freiheit eines Chinesen zuviel oder zuwenig wert ist. Gerade wenn dem Chinesen die Freiheit genommen wurde, weil er dieselbe Freiheit gerne hätte, die uns in die Lage versetzt, überhaupt die Frage nach der Freiheit zu stellen.

    Oder man konstruiert sich eine Haltung, die man irgendwie als erträglich ansehen kann. Nur hat man dann das Problem, dass die Grenze schwammig und man selbst unglaubwürdig wird.

  13. 13 Boogie - slidetone.blog 18. Jun 2007 um 4:54 pm

    Okay, Lob zuerst: Ich find deine Moderation klasse.

    Zur Frage “beides zulässig” oder “beides unzulässig”: darauf läuft es letztendlich hinaus. Your milage may vary.

  14. 14 sunny 18. Jun 2007 um 9:09 pm

    das war alles richtig so. danke, schöne sendung.

  15. 15 sunny 18. Jun 2007 um 9:28 pm

    form

    ja - also die form, ob nun interview oder kommentar war tatsächlich etwas seltsam. ein vorgelesenes statement, also vorgelesen durch eine sprecherin, wäre vielleicht auch eine möglichkeit gewesen. hier im zusammenschnitt bricht das ziemlich auseinander - erst holgi der interviewte so halb im hinterzimmer und dann wieder präsent vor dem mikro. mmh.

    inhalt

    möglicherweise ist der werbeeffekt über empfehlungen durch blogs tatsächlich größer. aber gehen wir mal davon aus, dass geld ein eindeutiges statement ist, dann ist geschaltete bannerwerbung kein oppurtunistischer akt mehr, sondern bejahung einer firma, eines kunden. das ist eine eindeutige zusage und keine absage.

  16. 16 Boogie - slidetone.blog 19. Jun 2007 um 8:46 am

    Nur kurz, weil eigentlich heute gar nicht da:

    @ sunny: Geld ist ein Statement? Dann habe ich schon seit Jahren kein Statement mehr ;)=)

    Für mich lautet das Statement einer gekennzeichneten Bannerwerbung: diesen Platz habe ich vermietet. Wenn dort jemand einzieht und Möbel im Gelsenkirchener Barock aufstellt, dann heißt das _nicht_ das meine Wohnung auch gleich oder ähnlich eingerichtet ist.

    Natürlich kann man auch Werbung weiter ausdifferenzieren. In meinem Fall sieht es zB so aus: Ich kann mit Bannerwerbung für den Service von Firma XY leben. (XY= z.B. Yahoo, Google, Apple, Microsoft, AOL, T-Com… you’ll name it). Anders würde es aussehen, wenn Inhalt und Werbung nicht klar getrennt sind. Das muß jetzt nicht mal der bezahlte PR Beitrag sein (das käme bei mir momentan nur in einem sehr sehr engen Rahmen in Frage. Ausschließlich für Instrumentenhersteller und Vertriebe die ich persönlich kenne UND mit eindeutiger Kennzeichnung der Beiträge). Was für mich schon nicht in Frage kommt, ist z.B. Sponsoring durch oben genannte Firmen. Eine “Sponsored by…” Aktion hätte ich für meine kleine Bloghütte nicht mitgemacht. Punkt.

  17. 17 Flusskiesel 19. Jun 2007 um 2:37 pm

    Zum Beitrag von Toni Mahoni fällt mir das Lied “Dingficker” von Funny van Dannen ein. :-)

  18. 18 hoergen 20. Jun 2007 um 4:00 pm

    Wie meine Vorschreiber fand ich das “Intro” auch nicht gerade extremst gelungen. Das eigentliche Interview fand ich gut, weil versucht wurde das Dilemma hervorzuheben (Firmen-Gewinnerziehlung/Blogs-Meinungsfreiheit). Ich habe da eine wesentlich radikalere Meinung zu diesem Thema, das ich mit pro Meinungsfreiheit bezeichnen würde. Aber das liegt in der Bereitschaft eines Jeden Verantwortung übernehmen zu wollen oder nicht.
    Mich würde auch noch interessieren wie Johnny das sieht. Steht das schon irgendwo?

    Dem hoergen

  19. 19 sunny 23. Jun 2007 um 6:06 pm

    holgi, ich hatte mich auf boogie bezogen. bitte nicht missverstehen. deine ratlosigkeit habe ich als solche wahrgenommen. o.k. ich hoffe das ist geklärt

  20. 20 steda 30. Jun 2007 um 10:47 pm

    sorry dass ich mich erst so spät melde *gg*
    also das inro fand ich wenig wischiwaschi… es kam meines erachtens deutlich heraus, das hier ein “experiment” versucht wurde und das problem, dass ein “radiomacher” plötzlich als “interview-partner” agiert… ist summa summarum auch nicht einfach, weil man einfach die stimme zu arg kennt (ich bis dato noch nicht).
    inhaltlich kann ich holgi zustimmen: letzten endes muss das jeder mit sich selber abmachen, und hart auf die kante gebracht darf man auch keine yahoo dienste nutzen, wenn man nicht will dass weiterhin menschen direkt in den knast verraten werden. wenn das genug leute so praktizieren merkt vielleicht auch mal so ein grosskonzern dass er mit etwas mehr “menschlichkeit” (fremdwort im kommerz o.k.) ein paar millionen mehr nutzer und ein paar viele tausend mehr zahlende nutzer haben könnte.
    andererseits sind die dienste z.t. wirklich fein… ich selber war kurz vor der “eindeutschung” von flickr drauf und dran mir da einen account zu machen. hat doch noch etwas gedauert und dann kamen die mit ihrer zensur daher, hab ich wohl einfach nur glück gehabt da nicht selber mit drin zu hängen.
    es gibt diese “dienste” ja auch anderswo. und woanders bin ich mit den bildchen jetzt auch…

    summa summarum fand ich den beitrag gelungen, bei der einleitung hat man schon gemerkt dass das eine ungewöhnliche konstellation ist, von daher kein problem für mich. für stammhörer kann so ein “rollentausch” aber durchaus für irritation sorgen *gg* “ups… der moderator hat sich da ja auch selber dazu gedanken gemacht :O “

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