Was, wie, wo? Wie heisst der Song, die Band, welche als zweites Lied gespielt wurde?
Angeblich gibts die Band auch bei YouTube oder jamendo und sollte hier verlinkt sein. Ich kann das aber nicht finden und es wurde so schnell gesprochen, daß man den Namen nicht klar versteht und somit bei jamendo auch nicht erfolgreich suchen und finden kann.
Versucht Ihr eigentlich auch, Meinung der sozusagen Gegenseite zu manchen Themen einzuholen, die Ihr bei Trackback so behandelt - in diesem speziellen Fall also zum Thema Vorratsdatenspeicherung? Dass Spreeblick/Trackback gegen Vorratsdatenspeicherung ist, kommt ja klar rüber, aber wenn man journalistischen Anspruch hat, könnte man doch auch mal die Gegenseite hören lassen? Wär doch mal interessant, ob und wie sich Politiker und Werauchimmernochdafürist trauen, in diesem ganzen Internet-Gedöns Rede und Antwort zu stehen…?
Und das kann man sich ja auch grundsätzlich fragen: Es ist ja gut, eine eigene Meinung zu haben, aber sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen, schadet nicht, denke ich.
Ich wollte die Frage wirklich stellen und niemanden angreifen oder stänkern. Ich bin mit meiner persönlichen Meinung auch völlig auf der Seite der beiden Gesprächspartner in der Sendung. Hab nur leider noch nie eine Diskussion über das Thema gehört. Tut mir leid, wenn das nach Stänkern klang.
Mache es daher nochmal: Habt Ihr versucht, die Meinung der anderen Seite auch einzuholen?
Dann sollst du eine anständige Antwort bekommen. Entschuldige, ich erlebe das, was ich dir vorgeworfen habe, seit ungefähr zehn Jahren. :)
In solchen Fällen verzichte ich darauf, die andere Seite zu hören, weil sie einerseits alles schon per Verlautbarung gesagt hat, was sie zu sagen hat und im Grunde seit Jahren immer dieselben Antworten gibt, so dass ich es für Zeitverschwendung hielte und weil ich andererseits tatsächlich aufgegeben habe, ein Interview mit einem Innenminister zu bekommen, weil bisher immer wenn ich eine Anfrage geschickt habe, diese Anfrage unbeantwortet geblieben ist, ich also nichtmal eine Absage bekommen habe. Es scheint mir, als wäre eine nur regional hörbare, junge Welle nicht wichtig genug für solche Leute. Und wenn überhaupt, wäre es interessant, mit dem Innenminister zu sprechen und nicht mit einer seiner PR-Sprechpuppen. Was die zu sagen haben, kann man überall nachlesen oder bei Christiansen oder Illner sehen. Und für sowas gebe ich mich nicht her, wenn ich nicht gezwungen werde.
Das Problem ist, denke ich ausserdem, dass sich dieses Thema gar nicht vernünftig diskutieren lässt, weil der Innenminister ausschliesslich irrationale Argumente auf seiner Seite hat.
Aber eigentlich musst du diese Frage nach der Gegenseite dem Markus stellen, denn der baut die Sendungen. Ich bin nur der Moderator. Markus, liest du mit?
Dank Dir für die Antwort; es ging mir auch überhaupt nicht darum, Dir oder Euch mehr journalistisches Handwerk anzuraten als vielmehr um ein wirkliches Interesse daran, mal eine relevante Diskussion zu erleben, die man, wie Du so schön sagst, woanders nicht bekommt. Worthülsen wie die notwendige Terrorbekämpfung oder wenn-man-nichts-zu-verbergen-hat-dann-ist-das-doch-kein-Problem-Gelaber kenne ich auch zur Genüge.
Und mit relevant meine ich, dass die Befürworter wirklich mit Leuten reden, die sich schon lange mit dem Thema beschäftigen und somit - zur Abwechslung mal echte - Experten sind.
Noch mal ein kleiner Nachtrag: Mit so einem Herrn möchte man wohl wirklich nicht ernsthaft diskutieren wollen (bei SPon gefunden):
“Schäuble hatte dem “Stern” gesagt, der Grundsatz der Unschuldsvermutung könne im Kampf gegen terroristische Gefahren nicht gelten. “Wäre es richtig zu sagen: Lieber lasse ich zehn Anschläge passieren, als dass ich jemanden, der vielleicht keinen Anschlag begehen will, daran zu hindern versuche. Nach meiner Auffassung wäre das falsch.”
Wie ist das denn, wenn heutzutage alles mit dem Hinweis auf die terroristische Gefahr gerechtfertigt wird…
Während der Vorbereitung der Sendung ist die Idee, dass man eigentlich beide Seiten dabei haben müsste, sehr früh aufgetaucht. Letztlich habe ich mich dagegen entschieden weil:
1.) Die Argumente warum die Vorratsdatenspeicherung eingeführt werden soll, ist allgemein bekannt oder leicht nachzulesen. Ich kann also davon ausgehen, dass vor allem Hörer dieser Sendung schon davon gehört haben.
2.) Ziel des Interviews war es einmal plausibel zu vermitteln, warum man gegen die Vorratsdatenspeicherung sein kann, da das oft in der aktuellen Berichterstattung untergeht. Die Aufgabe des Advocatus Diaboli hatte dabei Holgi - und die hat er gut erfüllt.
Damit ist meiner Meinung nach auch der journalistische Auftrag erfüllt. Wenn sich durch ein Interview kein wirklicher Erkenntnisgewinn abzeichnet, reicht es, die Position darzustellen.
3.) Ich bin in der Tat auch daran gescheitert, jemanden zu finden, der in die Sendung passt und außerdem noch dem Format gerecht wird.
4.) Nur am Rande: Ein Streitgespräch würde auch unseren Sendungsplan sprengen. Und dann gäbe es sicherlich wieder Klagen, weil die freie Musik fehlt… =)
Ich hoffe, das macht die Entscheidung ein wenig klarer.
Was, wie, wo? Wie heisst der Song, die Band, welche als zweites Lied gespielt wurde?
Angeblich gibts die Band auch bei YouTube oder jamendo und sollte hier verlinkt sein. Ich kann das aber nicht finden und es wurde so schnell gesprochen, daß man den Namen nicht klar versteht und somit bei jamendo auch nicht erfolgreich suchen und finden kann.
http://spreeblick.com/trackback/2007/04/14/protokoll-14-april-2007/
Versucht Ihr eigentlich auch, Meinung der sozusagen Gegenseite zu manchen Themen einzuholen, die Ihr bei Trackback so behandelt - in diesem speziellen Fall also zum Thema Vorratsdatenspeicherung? Dass Spreeblick/Trackback gegen Vorratsdatenspeicherung ist, kommt ja klar rüber, aber wenn man journalistischen Anspruch hat, könnte man doch auch mal die Gegenseite hören lassen? Wär doch mal interessant, ob und wie sich Politiker und Werauchimmernochdafürist trauen, in diesem ganzen Internet-Gedöns Rede und Antwort zu stehen…?
Und das kann man sich ja auch grundsätzlich fragen: Es ist ja gut, eine eigene Meinung zu haben, aber sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen, schadet nicht, denke ich.
Warum tust du so, als würdest du Fragen stellen, wenn du doch eigentlich nur stänkern willst?
Ich wollte die Frage wirklich stellen und niemanden angreifen oder stänkern. Ich bin mit meiner persönlichen Meinung auch völlig auf der Seite der beiden Gesprächspartner in der Sendung. Hab nur leider noch nie eine Diskussion über das Thema gehört. Tut mir leid, wenn das nach Stänkern klang.
Mache es daher nochmal: Habt Ihr versucht, die Meinung der anderen Seite auch einzuholen?
Dann sollst du eine anständige Antwort bekommen. Entschuldige, ich erlebe das, was ich dir vorgeworfen habe, seit ungefähr zehn Jahren. :)
In solchen Fällen verzichte ich darauf, die andere Seite zu hören, weil sie einerseits alles schon per Verlautbarung gesagt hat, was sie zu sagen hat und im Grunde seit Jahren immer dieselben Antworten gibt, so dass ich es für Zeitverschwendung hielte und weil ich andererseits tatsächlich aufgegeben habe, ein Interview mit einem Innenminister zu bekommen, weil bisher immer wenn ich eine Anfrage geschickt habe, diese Anfrage unbeantwortet geblieben ist, ich also nichtmal eine Absage bekommen habe. Es scheint mir, als wäre eine nur regional hörbare, junge Welle nicht wichtig genug für solche Leute. Und wenn überhaupt, wäre es interessant, mit dem Innenminister zu sprechen und nicht mit einer seiner PR-Sprechpuppen. Was die zu sagen haben, kann man überall nachlesen oder bei Christiansen oder Illner sehen. Und für sowas gebe ich mich nicht her, wenn ich nicht gezwungen werde.
Das Problem ist, denke ich ausserdem, dass sich dieses Thema gar nicht vernünftig diskutieren lässt, weil der Innenminister ausschliesslich irrationale Argumente auf seiner Seite hat.
Aber eigentlich musst du diese Frage nach der Gegenseite dem Markus stellen, denn der baut die Sendungen. Ich bin nur der Moderator. Markus, liest du mit?
Dank Dir für die Antwort; es ging mir auch überhaupt nicht darum, Dir oder Euch mehr journalistisches Handwerk anzuraten als vielmehr um ein wirkliches Interesse daran, mal eine relevante Diskussion zu erleben, die man, wie Du so schön sagst, woanders nicht bekommt. Worthülsen wie die notwendige Terrorbekämpfung oder wenn-man-nichts-zu-verbergen-hat-dann-ist-das-doch-kein-Problem-Gelaber kenne ich auch zur Genüge.
Und mit relevant meine ich, dass die Befürworter wirklich mit Leuten reden, die sich schon lange mit dem Thema beschäftigen und somit - zur Abwechslung mal echte - Experten sind.
Noch mal ein kleiner Nachtrag: Mit so einem Herrn möchte man wohl wirklich nicht ernsthaft diskutieren wollen (bei SPon gefunden):
“Schäuble hatte dem “Stern” gesagt, der Grundsatz der Unschuldsvermutung könne im Kampf gegen terroristische Gefahren nicht gelten. “Wäre es richtig zu sagen: Lieber lasse ich zehn Anschläge passieren, als dass ich jemanden, der vielleicht keinen Anschlag begehen will, daran zu hindern versuche. Nach meiner Auffassung wäre das falsch.”
Wie ist das denn, wenn heutzutage alles mit dem Hinweis auf die terroristische Gefahr gerechtfertigt wird…
Ja, ich lese mit. Aber erst heute. =)
Während der Vorbereitung der Sendung ist die Idee, dass man eigentlich beide Seiten dabei haben müsste, sehr früh aufgetaucht. Letztlich habe ich mich dagegen entschieden weil:
1.) Die Argumente warum die Vorratsdatenspeicherung eingeführt werden soll, ist allgemein bekannt oder leicht nachzulesen. Ich kann also davon ausgehen, dass vor allem Hörer dieser Sendung schon davon gehört haben.
2.) Ziel des Interviews war es einmal plausibel zu vermitteln, warum man gegen die Vorratsdatenspeicherung sein kann, da das oft in der aktuellen Berichterstattung untergeht. Die Aufgabe des Advocatus Diaboli hatte dabei Holgi - und die hat er gut erfüllt.
Damit ist meiner Meinung nach auch der journalistische Auftrag erfüllt. Wenn sich durch ein Interview kein wirklicher Erkenntnisgewinn abzeichnet, reicht es, die Position darzustellen.
3.) Ich bin in der Tat auch daran gescheitert, jemanden zu finden, der in die Sendung passt und außerdem noch dem Format gerecht wird.
4.) Nur am Rande: Ein Streitgespräch würde auch unseren Sendungsplan sprengen. Und dann gäbe es sicherlich wieder Klagen, weil die freie Musik fehlt… =)
Ich hoffe, das macht die Entscheidung ein wenig klarer.