Parker aus NYC sammelt Fotos unbekannter Herkunft. Er kauft sie bei eBay, auf Flohmärkten und sonstwo. Das klingt nicht besonders spannend, aber wer sich die Werke zu Gemüte führt, wird eines Besseren belehrt. Ästetik und namenlose Intimität vergangener Tage. Photographs Of Unknown Origin. Schön, aber auch beklemmend und traurig. Die Fotos erzählen Geschichten, die berühren. Ohne ein Wort zu verlieren.
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Gefangen in der Blogosphäre: Das Finale!
Dem aufmerksamen Spreeblick-Leser wird nicht entgangen sein, dass ich kürzlich entführt wurde.
Gefangen in der Blogosphäre oder: Benutze Faust mit Gesicht
Ich sitze gedankenversunken an meinem Schreibtisch und verfasse einen Artikel für Spreeblick. Plötzlich stehen drei maskierte Männer im Raum. Noch bevor ich die Gefahr realisieren kann, werfen mich die Fremden zu Boden. „Widerstand ist zwecklos!“, nuschelt einer energisch durch seine schwarze Skimaske und binnen weniger Sekunden liege ich wie ein verschnürtes Paket auf dem Parkett. „Was wollt…“, beginne ich, doch der Satz endet abrupt mit einer geballten Faust auf meiner Nase und ich fliege zu den Sternen. Blackout.
Rosarote Brille
Ich bin ein äußerst sensibler Mensch und oftmals schlagen mir Artikel in Blogs oder Newsseiten nachhaltig aufs Gemüt. Das äußert sich z. B. in Form von Lustlosigkeit, Verzweiflung und… Tränen, die literweise auf meine Tastatur tropfen, anschließend verdunsten und meinen Verstand umnebeln.
Manchmal wünsche ich mir dann eine rosarote Brille, um die Schlechtigkeiten dieser Welt von mir abprallen zu lassen. Krieg? Hungersnöte? Google Pagerank-Update? Mir egal.
Verfolgungswahn
Der Kurzfilm Terminus vereint (mindestens) drei Dinge, die mich begeistern (können): Ästhetik, U-Bahn fahren und Wahnsinn. Regisseur Trevor Cawood schickt den namenlosen Protagonisten und seinen steinernen Wegbegleiter auf eine achtminütige, beklemmende Reise, die Spuren hinterlässt. „Terminus“ ist ein audio-visueller Leckerbissen, den ich euch an dieser Stelle wärmstens empfehlen kann. Yam!
