Jetzt offen fĂĽr alle:
Knol, Googles Antwort auf die Wikipedia. Klingt lustig, der Name, auf deutsch.
Jetzt offen fĂĽr alle:
Knol, Googles Antwort auf die Wikipedia. Klingt lustig, der Name, auf deutsch.
Weil das mit dem Sommer ja irgendwie nicht mehr so wirklich was wird dieses Jahr und weil das grandiose Blog „The Big Picture“ das genaue Gegenteil der Klickmich-Bildstrecken unserer Qualitätsmedien im Internet ist: hier gibt es groĂźe, wunderbare Bilder von Wasserplantschereien. Damit kann man sich den Sommer wunderbar vorstellen, is’ ja auch was. Und wo wir grade bei Big Picture sind, nicht verpassen: Recent Volcanic Activity, California’s Continuing Fires und Man on the Moon, Future and Past.
Leopard versus Krokodil, das klingt zunächst mal nach Film. Das klingt nach Alien versus Predator, nach Teletubbies versus Freddy Krueger, nach Angela Merkel versus Helmut Kohl. Die Bilder zur Überschrift im Telegraph aber, die sind echt. Um es in den Worten des Fotografen Hal Brindley zu sagen:
I drove away, elated in disbelief. It may have been the most amazing thing I’ve ever seen.
Die französische Regisseurin Ariane Mnouchkine hat mit ihrem Ensemble drei Videos gedreht, die zum Boykott der olympischen Spiele in Peking aufrufen.
„sed, naja, so’n Kommandozeilen-Tool, sagt dir grep was?“ – Es ist gut, jemanden wie Max im BĂĽro zu haben, um sich immer wieder seiner eigenen Unzulänglichkeiten bewusst zu werden.
Tetris in SED geschrieben, mal sehen, was der Spiegel dazu meint.
[via]
Das Zuordnen von Followern in eigene Gruppen und direkte Nachrichten, die an diese Gruppen verschickt werden können, gehören zu den Twitter-Features, die längst überfällig sind. Tweetparty schließt die Lücke und kann nun darauf warten, von Twitter entweder schnell kopiert oder noch schneller gekauft zu werden.
[via]
Momentan klingt jeder Artikel ĂĽber die SPD wie eine Trauerrede.
Wäre die SPD ein Fußballclub, sie hieße Borussia Dortmund*. Jede Wahl wird mit hehren Zielen gestartet, internationales Geschäft, zumindest Reviermeister, und dann: Katzenjammer. An jede Niederlage wird eine Kanzlerkandidaten-Diskussion angeschlossen. So verzweifelt, wie die SPD gerade ein Profil sucht, würde es mich nicht wundern, wenn sie demnächst Lothar Matthäus als Berater einstellte.
Es ist etwas frustrierend, das von Eskil Steenberg im Alleingang programmierte „First person not so massively multi player online procedural adventure game“ namens LOVE noch nicht spielen zu können, man kann aber bereits jetzt jede Menge Zeit damit verbringen, Eskils Fortschritte bei der Arbeit in seinem Blog zu verfolgen.
Dies sei die Zukunft der Spielentwicklung, meint ein Kommentator bei Hacker News. Und könnte Recht haben.
My father is very funny.
I put these little cookies on his chest and he said - „look at my titties“.
How can you not laugh?
Ich habe schon lange nichts mehr so herzerwärmendes gelesen und gesehen, wie das Photo-Essay „Days with my Father“ von Phillip Toledano, in dem der Fotograf schwierige, lustige und ganz einfach ehrliche Momente („My father often tells me he wants to die“) mit seinem 97jährigen Vater beschreibt. Ganz nah am Leben und deshalb einfach wunderbar.
[via Killefit]
Der Lissabon-Vertrag ist ja eigentlich was für René bei Nerdcore drüben: Nicht totzukriegen, das Dingens, der reinste Zombie. Telepolis hat ein Interview mit Professor Schachtschneider zum Thema geführt, das man gelesen haben muss. Die erste Frage lautet:
Herr Professor Schachtschneider, Sie sagen, der Lissabon-Vertrag ‘entdemokratisiert die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten.’ Warum genau ist das so?
Weiterlesen. Weiterlesen!
„Ich bin ein Berliner“ ist schon weg und die Mauer steht auch nicht mehr. Welchen hoffentlich eindrucksvollen und medientauglichen, vielleicht sogar historischen Satz wĂĽrde man also Barack Obama fĂĽr seinen Berlin-Auftritt in den Mund legen?
Gizmodo hat sich den kompletten Produktionsprozess in der Lego-Fabrik angeschaut, dabei kamen diese hochinteressanten Videos raus und diese Liste mit „Everything You Ever Wanted To Know About Lego“, in der zum Beispiel steht, dass pro Jahr 19 Millarden Legosteine hergestellt werden. 2,16 Millionen pro Stunde. 36.000 pro Minute. Whoa! Ich stelle mir grade mich in einem Dagobert Duck-Legospeicher vor, in dem ich grade einen Köpfer vom Dreimeterbrett in einen Haufen aus 19 Millarden Legosteinen mache und packe dann mal wieder meine Star Wars-Legosets aus.
Tomte spielen im August ein paar Termine, bevor im Oktober das neue Album erscheint und mit einer längeren Tour vorgestellt wird. Mit ein bisschen GlĂĽck sind drei von euch nebst Begleitung dabei. Read on, my dear…
Bin ich eigentlich der Einzige, der BILD und Spiegel tatsächlich weder kauft noch liest?
Nichtidentisches startet „ADORNO und HORKHEIMER wie gleichermaĂźen deren Basis, MARX und FREUD im Hinterkopf behaltend, einen mitunter waghalsigen Streifzug durch die Filmreihe – wie John Rambo selbst riskieren wir dabei Verstand und Kragen, verfolgen, was uns verfolgt, kĂĽndigen im Kampfhubschrauber der Theorie die Sicherheit der wohligen positivistischen Trennung von Subjekt und Objekt auf.“
Knaller!, wie Superandreja sagt. Und die muss es wissen, die studiert schließlich einschlägig.
Ich habe mir ja vor einiger Zeit so etwas ähnliches wie ein Wochenende zugelegt (den Ă„lteren unter uns ist der Begriff vielleicht noch von ihren Eltern bekannt – „Wochenende“, nicht „zugelegt“), daher bin ich der vorletzte (SpOn bastelt noch an der Headline, glaube ich), der es postet: Facebook hat StudiVZ verklagt. Wegen weil geklaut. Nämlich.
Nun kann man zwar auch als US-Unternehmen dämlich sein, aber nicht so dämlich, dass man das nicht schon lange wüsste. Der wahre Grund für die Klage dürfte also ein strategischer sein, um den StudiVZ-Inhabern Holtzbrinck etwas Feuer unterm Hintern zu machen, was den sicher von beiden Seiten (wir erinnern uns an Alando und Jamba …) angestrebten Verkauf von StudiVZ an Facebook angeht. Vielleicht senkt es ja auch den Preis, wie hier in den TechCrunch-Kommentaren [via] vermutet wird.
Zwei Wochen Urlaub fordern ihren Tribut, die aktuelle Popgun! deshalb mit Ăśberlänge und: Gotye (Foto), M.I.A., Santogold, Kid Cudi, Bodies of Water, Saalschutz, Flight of the Conchords, Albert Hammond Jr. und Mercury Rev. Mehr Musik gibt’s dieses Wochenende wohl nur auf dem Melt! in Gräfenhainichen. Wir machen uns unser eigenes Wohnzimmer Balkonfestival. Read on, my dear…
Sich über die Qualität Dritter – statt über die eigene – zu definieren, ist zwar leicht, aber falsch.
Ich bin nicht sehr gut im Verschenken. Meine Mutter hat noch vier Leitzordner zu Hause stehen, von den dicken, die voll sind mit abgehefteten Gutscheinen für Blumengießen, Auto waschen und Rasen mähen. Zu ihrem 35. war ich derart uninspiriert, da hab ich ihr sogar einen Blanko-Gutschein ausgestellt. Ich war jung und ideenlos.
Bin ich immer noch. Drum, zum SelberausfĂĽllen: The Kanzelerin herself, Ma’am Merkel wird heute 54. Angenommen, man stĂĽnde zwischen Silberkandelabern und in Tupperware eingepackten Kartoffelsalat - Merkel erinnert mich immer an in Tupperware eingepackten Kartoffelsalat, was weiĂź ich warum - auf ihrer Geburtstagssause: Was hat man ihr dann mitgebracht?
René meint, sowas hier:
In den kommenden Wochen werden wir hier ĂĽber forward, den ersten Wettbewerb fĂĽr virale Filme auf einem Filmfestival in Deutschland, nämlich dem 24. Internationalen Kurzfilmfestival, berichten und damit den Wettbewerb medial unterstĂĽtzen. Details nach dem Klick! Read on, my dear…
Wie öffentlich öffentliche Sitzungen des Kreistags Darmstadt-Dieburg sind, ergrĂĽndet gerade Peter Löwenstein vom regioblog. Bei einer öffentlichen Sitzung, könnte man meinen, sollten Audio-Mitschnitte möglich sein. Löwenstein allerdings kassierte vom Kreistagsvorsitzenden eine Abfuhr mit der BegrĂĽndung, dem BedĂĽrfnis (der BĂĽrger) nach Information werde durch Recht auf Anwesenheit in der öffentlichen Sitzung hinreichend Rechnung getragen. Die hessische Kommunalaufsicht sieht in den Tonaufnahmen gar Ordnungsstörungen und das öffentliche Funktionsinteresse in Gefahr. Read on, my dear…
Johnny war letztens zu Gast, bei der Lesebühne. Und hat gelesen. Die ganze Veranstaltung war so geheim, dass selbst die Aufnahmetechnikdie erste Hälfte verpasst hat. Deswegen gibt es nach dem Klick Aufnahmen von nach der Pause.
Die vermutlich älteste Bloggerin der Welt, Olive Riley, ist vor fünf Tagen im Alter von 108 Jahren verstorben.
Der 70-jährige Mike, der für sie die Texte postete, verabschiedet sie mit den Worten:
If a woman who left school in 1914, can embrace the internet in her 106th year, what is there you can’t do, friend?
(Das erklärt auch, warum HotChick22 seit Tagen nicht mehr im Chat auftaucht …)
[via]
Oder auch: wie mir Johnny Judo in 30 Sekunden beigebracht hat. Seoinage nach dem Kick.
Read on, my dear…
Zu Beginn des Monats wurde YouTube dazu verurteilt, sämtliche Logfiles an Viacom zu übergeben – Viacom hatte in einem Urheberrechtsstreit gegen die Video-Plattform gewonnen. Anhand dieser Log-Dateien hätte Viacom feststellen können, wer wann wo welche Videos angesehen hat.
YouTube verweigerte bisher die Herausgabe der Dateien, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. Seit Montag gibt es nun eine Einigung: YouTube übergibt die Log-Files, entfernt jedoch zuvor sämtliche nutzerbezogenen Daten.
Am 26. Juli 2008 findet die vielleicht weltweit erste Twitterlesung in Berlin statt, endlich können also auch Leute, denen die auf solchen Veranstaltungen vorgetragenen Texte normalerweisezu lang(weilig) sind, von sich behaupten, eine Lesung besucht zu haben.
Da meine eigenen Tweets trotz beschränkter Länge zu langweilig sind, um ein Publikum wirklich zu faszinieren, moderiere ich die Veranstaltung lieber nur. Das könnte dann länger dauern als die einzelnen Lesungen.
Die letzten Jahre waren keine guten für die traditionelle Kirche. Selbstherrliche Kirchenfürsten, der Erfolg der freikirchlichen Bewegung, Mitgliederschwund und zunehmende Bedeutungslosigkeit: so sieht sie aus, die Moderne. Und immer wieder die Frage, welche Bedeutung das Wort christlich heute noch hat: ein Besuch in zwei Kirchen in Nordneukölln.
(Alle Fotos (CC) Stefanie Lamm)
Islam again, inklusive weit verbreiteter Binsen-These: Der Islam ist eine Religion wie alle anderen auch. Hört man ja wieder und wieder. Nun gibt es Thesen genug, manche taugen was, andere nicht. Interessant sind Thesen eh nur so halb, die Hintergründe sind viel spannender: und davon gibt es bei so einer breiten These reichlich.